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Portrait mit natürlichem Licht

Es ist bei mir oft so, nachdem ich eine Serie archiviert habe, schaue ich sie mir einige Zeit später gerne noch mal durch, so auch dieses mal, bei dem Bild von Jasmin, welches vor 2 Jahren entstand.
Eigentlich sollte das Bild in den Papierkorb wandern, da der Fokus nicht richtig sitzt. Ich hatte hier mit Blende 1.6 fotografiert und keinen wirklich stabilen Stand gehabt, als wir am Strand in Langel unser „Shooting“ hatten. Jedoch mag ich den Blick von Jasmin sehr und ich beschloss, zu retten was noch zu retten ist.
Zunächst wandelte ich es in Lightroom in s/w und zog die rot und gelb Regler so, das die Haut etwas kontrastreicher wurde. Dann schärfte ich das RAW leicht vor und übergab es in Photoshop. Ich duplizierte die Hintergrund Ebene und wendete den „Verwacklung reduzieren“ Filter an. Hier darf nicht all zuviel erwarten, aber das rechte Auge mit dem stärkeren Fehlfokus konnte ich so noch etwas besser angleichen. Dann stellte ich mittels der Gradationskurve einen stärkeren Kontrast her und maskierte einen Bereich der Haare aus. Danach öffnete ich eine neue leere Ebene, füllte sie mit 50% grau und malte mit dem dodge & burn die Stellen nach, die ich stärker betont haben wollte ( Iris, Nase, etc. ). Anschliessend wieder eine neue leere Ebene auf multiplizieren gesetzt und mit einem schwarzen Pinsel und weicher Kante alles um Jasmins Gesicht leicht abdunkelte.

Das war es eigentlich auch schon.
Ein paar Ebenen mit Schärfe und Kontrast bearbeitet.

 

1 comment
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  • Jan Hendrik Henze4. Oktober 2014 - 11:45

    schönes Beispiel wie aus einem okayen Bild ein richtig starkes Bild wird 😉 gefällt mir wirklich gut. Jetzt fällt der Fokusfehler deutlich weniger auf.

    http://www.henze-fotografie.deReplyCancel