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Als Hochzeitsfotograf bin ich gewohnt mit großer und schwerer Ausrüstung unterwegs zu sein.
So trage ich während einer Hochzeit den ganzen Tag meine beiden Canon Vollformat Kameras, der 5D Mark III und der im letzten Herbst neu auf den Markt gekommenen Canon 5 D Mark IV, an meinem Kamerahalfter herum. In Verbindung mit meinen Lichtstarken Objektiven ist das schon ein enormes Gewicht, welches auf meinen Schultern lastet. Selbst wenn man nur eine der beiden Kameras dabei hat, ist es schon ein Gewicht und etwas sperrig um damit durch die Stadt zu ziehen.
Dies war einer der Gründe, weshalb ich mir die kleine Spiegellose Sony a 6000 mit APSC Sensor zulegte. Sie ist leicht, hat einen guten Bildsensor, der mit 24MP auflöst und einer ganz annehmbaren Dynamik. Ein paar Beispielbilder aus dem Kölner Zoo unter schlechten Lichtbedingungen hatte ich vor geraumer Zeit schon mal hier auf meinem Blog veröffentlicht.
Nun besitze ich zu dem Kit Objektiv noch das für ca. € 150,- erhältliche, günstig aber gute Sigma 19mm/2.8 Festbrennweiten Objektiv. Umgerechnet auf Vollformat sind das ca. 28mm Brennweite, also sehr nahe an der typisch klassischen Reportage Brennweite von 35mm. An meinen Canons hat sich mein Sigma Art 35mm/1.4 zu meinem Lieblingsobjektiv entwickelt und es ist fast schon ein „Immerdrauf“ Objektiv bei meinen Hochzeiten geworden. Dennoch, obwohl die beiden Objektive nur 7 mm Brennweite trennen, musste ich mich erstmal an die 28 gewöhnen. Es ist übrigens auch die gleiche Brennweite, der iPhone Kamera.
Es ist eine schöne Übung mit einer solch kurzen Brennweite bewaffnet durch die Stadt zu ziehen und ohne Druck einfach ein paar Szenen einzufangen. Vor allem der Gewichtsvorteil, lässt es mich manchmal vergessen, eine Vollwertige Kamera dabei zu haben, mit der ich alle Einstellungen vornehmen kann, die ich mir als Fotograf wünsche.
Ich werde regelmäßig ein paar Bilder meiner Ausflüge mit der kleinen Spiegellosen Sony hier in meinem Blog veröffentlichen. Es sind Bilder die aus Spaß an der Fotografie entstanden sind ohne Anspruch auf Perfektion. Ich hoffe sie gefallen euch.

Viel Spaß mit den Bildern euer Hochzeitsfotograf
Frank

 

Köln Tunnel BahnhofFahrrad KölnTankstelle am Kölner BahnhofHauptbahnhof KölnReisender wartet am bahnsteigHauptbahnhofBreslauer Platz KölnKölner Dom TürmePassant auf Kölner DomplatteFotografin in KölnSpaziergänger in KölnKölner DomplatteTouristen in Kölnschwrz weiß Bild Hohe Strasse KölnKaiser Wilhelm Ring in KölnFoto von Vespas in KölnMediapark KölnKöln Turm Mediapark

Die Katze ist aus dem Sack.
Canon stellte heute morgen offiziell die Nachfolgerin der sehr erfolgreichen Canon 5D MK III vor.
Die Canon EOS 5D Mark IV. Sie kommt mit 30.4 MP Full Frames CMOS Sensor, GPS, WiFi, Dual Pixel, 4K Video, Touch Screen und jede menge weitere Neuerungen.
Während der Einführungspreis in den USA mit $ 3.499,- weitesgehens gleich geblieben ist, muss der interessierte Fotograf hier in Europa etwas tiefer in die Tasche greifen. Canon ruft hier in Deutschland einen Preis von € 4.065 auf und soll Mitte September im Handel erhältlich sein.

Herstellervideo:

Die Katze ist aus dem Sack und Canon hat nun das neue Flaggschiff 1D X MK II vorgestellt.
Entgegen der Gerüchte von 22 MP, hat die „Neue“ genau 20,2 MP. Was aber stimmte waren 14 FPS mit Sucher und 16 FPS mit Live View.
Verarbeitet wird die Datenflut von den neuen Digic 6+ Prozessoren. Es gibt 61 AF Felder und 21 Kreuzsensoren, die alle bis zu einer Lichtstärke von 1:8 funktionieren.
Video wird bis zu 4 K und 60 FPS aufgenommen, Full HD mit bis zu 120 FPS. Ein GPS Modul ist ebenfalls in der Kamera eingebaut, lediglich ein WiFi Modul muss man optional hinzu kaufen.
Alle derzeitigen Infos gibt es auf der extra eingerichteten Seite von Canon.

 

Fotograf Köln Canon 1D X MKII
Fotograf Köln Canon 1D X MKIIFotograf Köln Canon 1D X MKII

Ich hatte schon so einiges durchprobiert. Sun-Sniper als Doppel-Lösung, Carry Speed um dann letztendlich wieder bei den Standart Kameragurten von Canon zu landen, die jeder Kamera in der Packung beiliegen. An den Su Spinnern hat mich immer gestört, das wenn man das Doppelpack anhat, ich mich irgendwie eingeengt fühle und die länge der Gurte auch nie 100% auf meine Bedürfnisse einstellen konnte und die dann auch während meiner Arbeit hält. Ausserdem splittern die Drahtseile die in den Sun-Snipern verbaut sind bei großer Beanspruchung auf und man hat immer wieder diese Drahtpikser, die alles andere als angenehm sind.
Dann kam der Gurt von Carry Speed, der einen höheren Tragekomfort hat als die Sun_Sniper. Aber irgendwie behielt er nie die eingestellte länge und meine Kamera baumelte irgendwo in Kniehöhe, ausserdem gehört zur Fixierung der Kamera eine etwas große Bodenplatte die verschraubt wird und dadurch ein schnelles ablegen der Kamera, wenn man in die Knie geht, verhindert. Irgendwie was das alles nicht das richtige für mich, was mich wieder dazu bewog, die original Gurte zu benutzen. Gerade bei Hochzeiten darf man sich nicht von seinem Geschirr beengt fühlen oder der Gurt mitsamt Gewicht keinen Tragekomfort haben. Tja die original Gurte sind zwar flexibel in der Handhabung, aber alles andere als bequem, balanciert man doch immer wieder mit seinen Schultern und ich habe keine abfallenden ;).
Da bekam ich vor geraumer Zeit einen Tip von einem Kollegen, Gerrit Cramer, der selber auch Hochzeiten fotografiert und von dem Kamerahalfter hellauf begeistert ist. Ich erwähnte meine Erfahrungen mit meinen Gurten und Gerrit sagte mir, probier die Halfter aus und du wirst zufrieden sein.
Kamerhalfter, google ist dein Freund, ich hatte sie schnell gefunden und hatte die Auswahl zwischen mehreren Größen und Lederfarben. ich entschied mich für Size „M“ und der normalen Farbausführung „Cognac“, setzt diese mit der Zeit doch eine schöne Patina an, ganz nach dem Motto:“Gutes Leder altert würdevoll“. Leider muss man zu dem nicht günstigen Preis von € 259,- noch 2 Kameragurt Adapter Schrauben zu je knapp € 18,- hinzurechnen und am besten gleich mitbestellen, denn sonst ist es unmöglich die Kamera an der Karabinerhaken zu befestigen. Als die Lieferung kam und ich den Halfter in den Händen hielt, dachte ich mir, OK zwei Gürtel die mit einer Niete aneinaderpappen. Mit dabei, zwei Kameraschieber in Standart und in Überlänge, wobei mir die Standart vollkommen ausreicht.
Was soll ich sagen, der Tragekomfort ist überragend, ich mittlerweile 3 Hochzeiten mit dem Halfter begleitet und habe noch keine bessere Lösung für 2 Kameras gleichzeitig gefunden. Durch den speziellen Karabiner, habe ich die Kamera in einer Sekunde vom Gurt gelöst und kann  frei arbeiten. Der Karabiner gibt die Kamera erst frei, wenn er komplett geöffnet ist, sobald Druck, also Eigengewicht der Kamera  auf diesen lastet, lässt sich der Karabiner auch nicht öffnen. So sind beide Kameras ziemlich sicher in Galgenstelung am Halfter. Nach 12 Stunden mit wirklich viel Gewicht auf den Schultern, fühlt sich das Tragen der Kameras am Halfter immer noch angenehm an, keine Verspannungen, wie sonst, die durch das immer wieder verdrehen der Schultern, wegen nicht richtig sitzenden Gurten entstehen. Ausserdem sehen die Halfter wirklich schick aus und man kann sehr gut ein Jacket drüber ziehen, was ja gerade bei einer Hochzeitsbegleitung wichtig ist.
Ich kann den Halfter wirklich jedem empfehlen der mit 2 Kameras unterwegs ist und auf einen guten Tragekomfort angewiesen ist.

Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat. Ja ich weiß, Smartphones haben auch mittlerweile eine recht gut Kamera eingebaut, doch oft reicht die Qualität und das Objektiv einfach nicht aus. So hatte ich mich diesen Sommer entschlossen, die kleine Sony a6000 mit Kitobjektiv zuzulegen. In Wacken hatte die Kamera schon ihre erste Bewährungsprobe und ich bin von der Qualität wirklich sehr angetan. So verfügt sie doch über einen 24MP Sensor mit Cropfaktor 1,5 auf einen Vollformat Sensor gerechnet. Sony stellt derzeit die wohl führenden Sensoren her und das merkt man der „Kleinen“ wirklich an. So entstanden die Bilder bei Regenwetter und alles andere als guten Lichtverhältnissen. Da bei dem Bild mit dem Gibbon eh kaum Farbe vorhanden war, verzichtete ich ganz auf Farbe und blende lieber alles was von ihm ablenkt aus. Hier war es wirklich dunkel, saß er doch nah an der Scheibe, wo kaum noch Licht hinfiel. Ich schraubte die ISO der Sony auf 3200 hoch und hoffte das das Foto  noch irgendwie verwertbar sein wird. Anders als die Sensoren meiner Canon 5DMKIII, kann man bei Sony Sensoren noch etwas aus den dunklen tiefen rausholen. Hier entsteht kein Banding oder Pixelmatsche, wie bei Canon.
Bei dem Helmhorn, war es zwar etwas besser, aber gute Lichtverhältnisse sehen anders aus. So sitzt der schöne Prachtkerl im Tropenhaus des Kölner Zoos. Bei wolkigem Regenwetter kommt auch hier nicht wirklich viel Licht durch das halbtransparente Tropenhausdach. Aber jedoch ein schöner Lichtschein, genau auf die Stelle wo der „Aceros Cassidix“, so sein lateinischer Name, sitzt. Dadurch kommen auch die Farben so schön, trotz ISO 3200 und das Bild wirkt fast schon malerisch.
Zum Schluss mein Star des Tages. Seit Jahren wohnen zwei Schneeleoparden im Kölner Zoo und ich hatte bisher nie das Glück auch nur einmal einen näheren Blick auf diese wunderschönen Großkatzen zu werfen. Nicht so an diesem Tag. So tollten Mutter und Katzenjunges durch ihr sehr natürlich angelegtes Gehege ( ich weiß, Gefangenschaft ist Gefangenschaft, aber das ist ein anderes Thema ) und ich konnte endlich mal eine der schönsten Großkatzen, die leider vor dem Aussterben bedroht sind aus relativer Nähe beobachten. Ich verlor die Zeit und vergass zuerst auch auf den Auslöser zu drücken, so sehr war ich von der Schönheit und dem witzigen rumtollen der beiden fasziniert. Irgendwann, ich hatte die Zeit vergessen, kam das Junge auch noch genau in meine Richtung, ich erwachte wie aus einem Traum und drückte ab, stellte die Kamera auf Serienbild, jetzt ratterte die kleine Fotomaschine mit 11 Bildern die Sekunde und das im RAW Format. Wow, das Junge kam genau auf mich zu, mist Heute hätte ich doch gerne meine „große Kanone“ mit Vollformat und mehreren Objektiven, dabei gehabt und dann ? Nach einem Maschinengewehr rattern ging es nur noch klick…klick…klick. Puffer ist voll und die Kamera schreibt was das Zeugs hält. Argh, mit etwas mehr Übung an der für mich noch neuen Sony a6000 wäre mir das nicht passiert. Mir fehlt noch ein wenig das Gefühl, die Kamera richtig einzusetzen. Kenne ich meine Canon 5DMKIII & MKII doch aus dem Jeff eff und weiß genau wie ich sie wann bedienen muss, so gelingt es mir heute leider mit der Sony nicht so gut. Nun in dieser Situation, fehlt es mir an Knöpfen an der richtigen Positionen, mein Joystick, meine Räder der Canon. Ich bin gewohnt alles manuell zu Fotografieren und hatte die kleine Sony auch so eingestellt, vergass aber vorher noch mal zu checken, wie ich vom manuellen Fokuspunkt auf den superschnellen folgenden Autofokuspunkt wechseln kann. OK, learnings für das nächste mal, schaue dir die Bedienung der Kamera noch einmal genauer an. Nach diesem kurzen Ausflug nach vorne an die leider doch recht verschmierte Scheibe des Geheges ging es dann auch fort in sein Abendquartier, ich hielt einfach weiter drauf und hoffte in diesem Moment auf einen Glückstreffer. Das Gehege war mittlerweile leer und meine Kamera schrieb immer noch eine ganze Weile Daten auf die Speicherkarte. Dann ging das kleine LED Licht aus und alle Bilder waren auf meine SanDisk 16GB/ 60MB/s geschrieben.
Ich war so fasziniert von den Schneeleoparden, das ich all meine fotografische Routine vergass und mir vorkam, wie ein kleiner Junge der kurz vor der Bescherung zu Weihnachten ist. Dank eines Fotografen, der öfter an diesem Gehege fotografiert, bekam ich den Tip zu bestimmten Uhrzeiten vorbei zu kommen, dann wären die Schneeleoparden regelmäßig aktiv. Meine Jahreskarte geht noch bis Mitte Oktober, da werden mir wohl noch ein paar Momente am Schneeleoparden Gehege gegönnt sein, ansonsten heisst es ein weiteres Jahr verlängern. Mir war es eigentlich auch egal, ob ich ein gutes Bild von den Katzen bekommen hatte, konnte ich sie doch endlich einmal aus nächster Nähe beobachten, diese wunderschönen Gebirgskatzen.
Es war nur ein kurzer Zooausflug und viel habe ich auch nicht wirklich fotografiert, sind doch die 50mm, umgerechnet auf Vollformat 75mm, für Zooausflüge zu kurz. Aber wie Anfangs schon erwähnt, die beste Kamera, ist die, die man dabei hat und meine „Großen“ hätte ich an diesem Tage nicht mit genommen. So bin ich glücklich mit den 3 Fotos die ich ohne eine gute kleine Knipse nicht bekommen hätte.

 

Gibbon Zoo Köln
Helmhorn VogelSchneeleopard Baby